Am 10. Mai 2025 wurde der Landkreis Mayen-Koblenz zum Schauplatz einer groß angelegten Katastrophenschutzübung, die eindrucksvoll demonstrierte, wie professionell und engagiert die regionalen Einsatzkräfte im Ernstfall agieren.
Das Übungsszenario war ebenso anspruchsvoll wie dramatisch: Ein Zug war im Tunnel nahe Monreal entgleist. Dichte Rauchentwicklung, zahlreiche Verletzte und ein schwer zugängliches Gelände stellten die Einsatzkräfte vor komplexe Herausforderungen. Ziel war es, unter realistischen Bedingungen die Abläufe und Zusammenarbeit der verschiedenen Organisationen zu testen und zu optimieren.
Im Einsatz waren:
- Die Freiwillige Feuerwehr
- Das Technische Hilfswerk (THW)
- Das Deutsche Rote Kreuz (DRK)
- Die Polizei
- Die Bergwacht
Alle Organisationen arbeiteten Hand in Hand, unterstützt durch modernste Ausrüstung und routinierte Abläufe. Die Koordination übernahm Rainer Nell, Brand- und Katastrophenschutzinspekteur (BKI) des Kreises Mayen-Koblenz. Mit ruhiger Hand und großer Erfahrung sorgte er für eine reibungslose Abstimmung der Kräfte.
Diese Übung war mehr als nur ein Training – sie war ein eindrucksvoller Beweis für die Leistungsfähigkeit des Katastrophenschutzes im Landkreis. Die Professionalität, der Teamgeist und die Einsatzbereitschaft der Beteiligten machen deutlich, wie gut die Region auf Notlagen vorbereitet ist.
Ein herzliches Dankeschön geht an alle Beteiligten: Ihr seid das Rückgrat in der Krise. Euer Engagement, eure Ausbildung und eure Bereitschaft, für die Sicherheit der Bevölkerung einzustehen, verdienen höchste Anerkennung. Es war beeindruckend, euch bei der Arbeit zu beobachten – und beruhigend zu wissen, dass man sich im Ernstfall auf euch verlassen kann zeigt sich Marko Boos, der Landrat des Kreises Mayen-Koblenz sichtlich beeindruckt.